Geburtsnachsorgegespräche – Erfahrungsberichte

Geburtsnachsorgegespräche
Erfahrungsberichte

Marion

Man bereitet sich auf die Geburt vor, man hat gewisse Vorstellungen und dann kommt es oft doch ganz anders als gehofft. Bei uns war es so. Einige Wochen nach unserem Geburtserlebnis, nachdem die körperlichen Wunden abgeklungen waren, ging es mir bereits wesentlich besser im Umgang mit dem Erlebten. Und obwohl mich das Thema nicht mehr zwangsläufig in Tränen ausbrechen ließ, wollte ich mich nur an die positiven Seiten erinnern und überlegte die nicht so positiven Aspekte auszuschließen. Doch dann eröffnete sich die Möglichkeit dieses Nachsorgegespräch zu führen und ich bin froh dass ich es dann doch gemacht habe. Es hat mir geholfen das Ganze zu akzeptieren in allen Facetten, die Schuld nicht mehr zu suchen oder zu schieben. Mittlerweile fühlt sich die Erinnerung an die Geburt unserer Tochter sehr gut an, so dass ich gern daran denke! Danke nochmal!

 

Verena

Frau Rojko-Vetter bietet beim Geburtsnachsorgegespräch einen Raum, wo Dinge, die lang vergessen glaubten wieder Gehör bekommen und so an Gewicht und Schwere verlieren. Ich habe sie erinnert, wieder durchlebt und aus der Distanz nochmal nachfühlen dürfen. Mit diesem Abstand wurde nochmal sichtbar, was mein Kind und ich er- und überlebt haben und es wurde klar, dass dieses Erlebnis als „Trauma“ genug Energie bekommen hat. Jetzt kann ich das, was uns wiederfahren ist ein Stück besser als Segen sehen. Das Nachsorgegespräch hat mich in der Wiederfindung meines Lebensgefühls sehr gut begleitet und unterstützt.

Vielen Dank liebe Frau Rojko-Vetter

Romana

Ich las in der Zeitschrift „Eltern“ den Artikel über die Geburtsnachsorgegespräche von Kerstin Rojko-Vetter und erkannte mich in dem dargestellten Beispiel. Ich hab vor 2 Jahren meinen Sohn mit einem ungeplanten Kaiserschnitt auf die Welt gebracht, ich konnte meinen Sohn nach der Geburt nicht sehen, erst Stunden später wurde er mir gezeigt und ich dachte mir „sie können mir jedes Kind zeigen und ich muss glauben, dass es meines ist“. Seither fehlte mir immer dieses Gefühl, dass mein Sohn wirklich mein Sohn ist. Nachdem ich mich in der Praxis „Erlebnis Geburt“ mit der liebevollen Unterstützung von Kerstin Rojko-Vetter nocheinmal ganz intensiv mit der Geburt meines Kindes auseinandergesetzt habe, die Geburt in Gedanken immer wieder von vorne durchlebt habe, hat sich so viel geordnet, gesetzt, hab ich so viel erst verstanden. Ich bin sehr froh, dass ich den Mut gefunden habe, mein Geburtserlebnis aufzuarbeiten, ich fühle mich seitdem mit meiner Geburt versöhnt, und was das Schöneste ist, meine Bindung zu meinem Sohn hat sich intensiviert. In den Wochen nach dem Gespräch hat auch er die Veränderung gespürt und hat ganz viel mit mir gekuschelt.

 

Christof

Für mich war die Geburt meines Sohnes einer der schwierigsten Erlebnisse meines Lebens, da ich eine große Ohnmacht verspürt habe und der riesengroßen Angst ausgesetzt war, mein Kind und meine Frau zu verlieren. Ich wurde vor die Tür geschickt und konnte nicht für meine Frau da sein, was mich noch monatelang sehr beschäftigt hat und auch die Beziehung zu meiner Frau stark beeinflusst hat. Auch hatte mich die Verlustangst seit dem Erlebnis stark in ihren Klauen. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem damaligen Erlebnis wurde mir sehr viel über mich klar, konnte ich mir endlich  diesem Erlebnis stellen und es annehmen, wodurch die Angst besiegt wurde. Ich bin sehr dankbar diese Sitzung gewagt zu haben, nicht nur für mich war es wichtig, auch für meine Frau, da sich in unserer Beziehung einiges gelöst hat und auch für unser neues Baby, das in wenigen Monaten auf die Welt kommen wird. Ich sehe der Geburt meines ungeborenen Kindes zuversichtlich entgegen!